Die Erich Kästner-Schule als Mitglied im Landesprogramm

„Bildung und Gesundheit“

 

Die Erich Kästner-Schule war seit 2004 Mitglied im Opus-Netzwerk NRW. Dieses Netzwerk war ein Zusammenschluss vieler Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten Ziel des Netzwerkes war es, die teilnehmenden Institutionen fortzubilden, Anregungen für  die Gesundheitsförderung zu geben und bei der konkreten Umsetzung der Maßnahmen zu helfen.

Im Rahmen der Netzwerkarbeit wurden regelmäßige Treffen und Weiterbildungsveranstaltungen angeboten. Gleichzeitig wurden Projektmittel zur Verfügung gestellt, um die konkrete Umsetzung der Aktionen zu erleichtern. Nach der Auflösung des OPUS-Netzwerkes strebte die EKS 2009 eine Aufnahme in das neue Netzwerk "Bildung und Gesundheit" (BUG) an, um die begonnene Arbeit hier fortsetzen zu können. Das aktuelle Landesprogramm „ Bildung und Gesundheit“ (BUG) ist das Nachfolgeprogramm von „OPUS NRW – Netzwerk Bildung und Gesundheit“. Es ist das „gemeinsame Programm der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung, der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, des BKK Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, der AOK (AOK Rheinland/Hamburg und AOK Westfalen-Lippe) und der BARMER zur Förderung der integrierten Gesundheits- und Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Die Träger bilden damit eine Verantwortungspartnerschaft für die Förderung der guten gesunden Bildungseinrichtung“

Das Landesprogramm „Bildung und Gesundheit “ setzt konsequent die konzeptionelle Entwicklung der Gesundheitsförderung in Schulen fort. Gesundheits- und Bildungsqualität stehen nach heutigen Erkenntnissen in einem wechselseitigen Abhängigkeitsverhältnis. So geht das Konzept davon aus, „dass Bildungsqualität nur dann entsteht, wenn Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention in allen relevanten Qualitätsdimensionen einer Bildungseinrichtung stattfinden, wie auch umgekehrt Qualität eine unverzichtbare Voraussetzung für wirksame Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention ist. Das Wohlergehen aller ist nicht nur ein Zeichen guter Qualität einer Bildungseinrichtung, es fördert sie auch

Die Unterstützung und Förderung der Schulen, die Mitglied im Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ sind, zu guten gesunden Bildungseinrichtungen erfolgt durch:

·        Beratung, Information und Fortbildung durch BuG-Koordinatorinnen und Koordinatoren und weitere Experten.

·        Aufbau, Betreuung und  Begleitung von Netzwerken und Kooperationen in NRW

·        Erstellung und Bereitstellung von Fortbildungs- und Informationsmaterialien

·        Dokumentation und Nutzbarmachung erfolgreicher Entwicklungsprozesse

 

Die Schulsozialarbeiterin nimmt als Ansprechpartnerin für Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention an Netzwerktreffen und Fortbildungsveranstaltungen von BuG teil.

Die integrierte Gesundheits- und Qualitätsentwicklung in Schulen berücksichtigt, dass auf allen Ebenen und in allen relevanten Bereichen der Gestaltung, Entscheidung und Umsetzung die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Menschen wertgeschätzt und geachtet werden. In Verfolgung des Potenzial- und Ressourcenansatzes sind die Ziele auf die Verminderung ungleicher Bildungschancen ausgerichtet.

Besondere Berücksichtigung findet dabei die Inklusion.

Die Erich Kästner-Schule hat sich mit der Anmeldung zum Landesprogramm "Bildung und Gesundheit" verpflichtet, jährlich im Rahmen einer Selbstevaluation Daten zur Steuerung und Optimierung der Schulentwicklung zu erheben. Aus den Ergebnissen dieses Screenings ist dann die Notwendigkeit von Maßnahmen, deren Finanzierung Sie über das Landesprogramm beantragen, abzuleiten. Für die Datenerhebung nutzt die Schule die Online-Version.

Die Auswertungsdaten des Screenings sind in einer Konferenz besprochen worden und dienen als Grundlage für die Planung weiterer Maßnahmen.